
Warum ein Förderverein
Um eine
Nachhilfeschule in Thailand langfristig zu unterstützen, gründete sich am
15. Nov. 2005 der gemeinnützige Förderverein „Schule für Ban Bangsak“.
Ausgangspunkt war die persönliche Betroffenheit der
Schülerin Linda Voß,
die als Austauschschülerin vor dem Tsunami ein Jahr in Thailand gelebt hat. Im
Internet wurde sie auf das Hilfsprojekt des Olympiamedallien-Gewinners im
Säbelfechten
Wiradech „Willi“ Kothny,
aufmerksam. Dessen Vater Erik Kothny
besuchte am 17. Nov. 05 das Niklas-Luhmann-Gymnasium um die interessierte
Öffentlichkeit über die verschieden Hilfsmaßnahmen des Projektes „Willy
hilft“ zu informieren.
Zusätzlich zu den von
Schüler/-innen geplanten Projekten gründete sich der Förderverein.
Erik Kothny, der die Lebensbedingungen in der Region durch eigene Besuche
und stetigen Austausch mit seinem Sohn gut kennt, erläuterte die
Bildungssituation vor Ort.
Die
Eltern der Dorfes Ban Bangsak sind bisher Analphabeten. Ihr Wunsch ist es,
in einer Nachhilfeschule Lesen und Schreiben zu lernen und auch ihre Kinder
schulisch unterstützen zu können. Die Kinder beenden zur Zeit, aufgrund
fehlender finanzieller Mittel und schulischem Wissens ihre Schulzeit nach 4
Pflichtschuljahren im Alter von ca. 11 Jahren. Danach können sie nur als
Fischer und Hilfsarbeiter Geld verdienen.
Um den
Anschluss an das thailändische Schulsystem zu bekommen, sollen am Morgen die
Eltern und am Nachmittag die Kinder in einer Nachhilfeschule unterrichtet
werden. Sie soll ihnen die Türen zu besseren Berufen öffnen und ihre
Zukunftschancen steigern.